EMP · Prüfungsleistung 1
Empirisches Forschungsprojekt
Quantitative Studie · 20–25 Seiten · Betreuer: Prof. Dr. Rudolf Forsthofer · SRH / The Mobile University
Blocked Deadline: WS 2027 Letzter Stand: 31.07.2021
Fortschritt1 / 7 Kapitel
Blocker: Betreuungsverhältnis mit Prof. Dr. Forsthofer reaktivieren und formale Themenfreigabe mit aktualisiertem Thema (inkl. KI-Dimension) einholen. Ohne diese Freigabe kann kein weiterer inhaltlicher Fortschritt angerechnet werden.
Prüfungsrahmen · Modul 130
Modulbezeichnung Empirisches Forschungsprojekt · Nr. 130
Modulverantwortlicher Prof. Dr. Lars Jansen
Betreuer (persönlich) Prof. Dr. Rudolf Forsthofer (zugewiesen, reaktivieren)
Prüfungsleistung Forschungsbericht, 20 Seiten
Credits 6 CP · 150 Stunden Arbeitsbelastung
Semester 3. Semester (laut Modulhandbuch)
Themenrahmen Von Studiengangsleitung vorgegebene Themenfelder → aktuelle Felder auf eCampus prüfen
Aufgabenstellung Nicht als PDF vorhanden – liegt im Modulordner auf eCampus (lt. Leitfaden_Master_INT.pdf, 2017)
5 Standardelemente (Qualifikationsziel Modul 130)
  1. Ableitung einer Problemstellung (Einleitung)
  2. Identifikation der relevanten theoretischen Grundlagen
  3. Ableitung einer geeigneten Forschungsmethode
  4. Analyse der Ergebnisse
  5. Kritische Diskussion der Ergebnisse
Hinweis: Das Modulhandbuch nennt explizit „Qualitative Ergebnisanalyse" als Inhalt. Der aktuelle Forschungsplan ist quantitativ. Mit Forsthofer/Jansen abstimmen – kein formales Hindernis, aber Begründung nötig.
Arbeitstitel
Ursprünglich (2021, eingereicht als Exposé)
Durchführung einer Analyse zum Zusammenhang zwischen Digitaler Fitness einer Organisation und der psychologischen Sicherheit (PsySafe) aus Sicht der Mitarbeitenden verschiedener Unternehmen
Überarbeitet (2026, mit KI-Dimension)
Psychologische Sicherheit in digital-augmentierten Teams: Der Einfluss von Digitaler Fitness, medialen Affordanzen und KI-Toolnutzung – eine quantitative Studie
Forschungsfrage
Inwiefern beeinflussen die Digitale Fitness der Mitarbeitenden, wahrgenommene mediale Affordanzen digitaler Kommunikationskanäle sowie die Intensität generativer KI-Toolnutzung die psychologische Sicherheit in Teams – und welche Rolle spielt dabei AI Literacy als Moderator?
Hypothesen
H Hypothese (ungerichtet) Herkunft
H1 Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Level der Digitalen Fitness der Mitarbeitenden und ihrer psychologischen Sicherheit. 2021, Kap. 1
H2 Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Level der Digitalen Fitness des Unternehmens und der psychologischen Sicherheit der Mitarbeitenden. 2021, Kap. 1
H3 Höhere wahrgenommene soziale Präsenz der dominanten Teamkommunikationskanäle sagt höhere individuelle psychologische Sicherheit voraus. Deep Research 2026
H4 Vertrauen in Kollegen mediiert den Zusammenhang zwischen sozialer Präsenz der Kommunikationskanäle und psychologischer Sicherheit. Deep Research 2026
H5 Teamvirtualität moderiert die Effekte: In hoch virtuellen Teams schlagen Affordanzen und Digitale Fitness stärker auf die psychologische Sicherheit durch. Deep Research 2026
H6 Höhere Intensität generativer KI-Toolnutzung im Team geht bei Mitarbeitenden mit niedriger AI Literacy mit geringerer psychologischer Sicherheit einher (Techno-Insecurity-Effekt). NEU · 2026
H7 AI Literacy moderiert den Zusammenhang: Bei hoher AI Literacy zeigt sich kein negativer Effekt der KI-Toolnutzungsintensität auf die psychologische Sicherheit. NEU · 2026
Theoretischer Rahmen
Psychologische Sicherheit
Edmondson (1999, 2014); Project Aristotle – Google (2016)
Digitale Fitness
Digital Fitness Check – Dr. Krapf; Schöler & Fischer; Digital Leadership Index – Kollmann
Media Synchronicity Theory
Dennis & Valacich: Affordanzen Synchronicity, Social Presence, Persistenz, Rehearsability
Technostress
Techno-Insecurity als Mechanismus für H6 (KI-bezogene Arbeitsplatzangst); ZoE Nr. 3/2020
AI Literacy NEU
MAILS (Meta AI Literacy Scale) oder AILS (Wang et al. 2022) – Skala noch auszuwählen
Methode
Design Multilevel Survey, Querschnitt
Stichprobe n ≈ 300 (Fehlertoleranz 5 %, KI 95 %)
Ziel: 50+ Teams à 5–7 Personen aus DACH, digital arbeitend
Platform Microsoft Forms (M365)
Messinstrumente
PsySafety-Check (PS-C) – Fischer & Hüttermann (2020) ✓
Digital Fitness Check – Dr. Krapf ✓
Perceived Social Affordances Scale → zu beschaffen
AI Literacy Scale (MAILS/AILS) NEU → zu auswählen
KI-Toolnutzungsintensität (eigene Items) NEU → zu entwickeln
Auswertung Deskriptive Statistik + Rangkorrelation (Spearman)
Optional: Multilevel Regression für H3–H7
Kapitelstatus · Forschungsbericht
Kapitel Status Hinweise
1 · Einleitung Fertig (veraltet) Vollständig geschrieben (2021). Ausgangslage COVID/Homeoffice → KI-Toolverbreitung (2026) aktualisieren. Leitfragen und Hypothesen um H6/H7 ergänzen. Zielsetzung schärfen.
2 · Theoretische Grundlagen Offen Gliederung steht (PsySafe, Digitale Fitness, Digital Leadership, Virtuelle Zusammenarbeit, Kollaboration-Tools). Inhalt komplett zu schreiben. Neu: AI Literacy + Techno-Insecurity als Unterkapitel.
3 · Methode Offen Gliederung steht. Methodische Vorgehensweise, Hypothesen (finalisiert), Strukturbaum, Messinstrument-Zusammenstellung, Erhebungsdurchführung zu schreiben.
4 · Auswertung Offen Setzt Erhebung voraus. Deskriptiv + inferenzstatistisch (Korrelationsanalyse).
5 · Ergebnisse Offen Setzt Auswertung voraus.
6 · Diskussion Offen Setzt Ergebnisse voraus.
7 · Zusammenfassung, Fazit, Ausblick Offen Ausblick kann thematisch zur Masterarbeit überleiten.
Kap. 1 · Was übernommen wird vs. was aktualisiert werden muss
  • Theoretischer Kern: PsySafe nach Edmondson, Project Aristotle
  • Relevanz-Argumentation für Führungskräfte
  • H1 und H2 (Digitale Fitness ↔ PsySafe)
  • Quantitative Methode, n ≈ 300, MS Forms
  • Strukturbaum: Konstrukte und Dimensionen (Digitale Fitness)
  • PsySafety-Check (PS-C) als Messinstrument
  • Digital Fitness Check (Dr. Krapf, 16 Items) aus Anhang
  • Argumentation für Dienstleistungssektor als Grundgesamtheit
  • Ausgangslage: COVID-19/Homeoffice → KI-Toolverbreitung 2024–2026 (Copilot, ChatGPT)
  • Leitfragen um KI-Dimension erweitern
  • Hypothesen H3–H7 ergänzen
  • Strukturbaum: AI Literacy als neues Konstrukt / neue Dimension
  • Methode: AI Literacy Scale und KI-Nutzungsintensitäts-Items ergänzen
  • Quellenverzeichnis: Deep Research 2026 einarbeiten
Backlog · Offene Aufgaben
P1
Betreuungsverhältnis mit Prof. Dr. Rudolf Forsthofer reaktivieren Direkt per E-Mail oder über Studienbüro der SRH / The Mobile University
P1
Formale Themenfreigabe für überarbeiteten Arbeitstitel (inkl. KI-Dimension) einholen Klären ob der aktualisierte Rahmen genehmigungspflichtig ist oder auf Basis des Exposés von 2021 läuft
P1
Hochschule: Formale Anforderungen und Einreichungsfristen prüfen Leitfaden_Master_INT.pdf auswerten (liegt in OneDrive)
P2
AI Literacy Skala auswählen: MAILS vs. AILS vs. eigene Adaption Entscheidungskriterien: Lizenz, Itemanzahl, Validierung im DACH-Kontext, Sprachversion
P2
Kap. 1 aktualisieren: Ausgangslage, Leitfragen, Hypothesen H3–H7 Schreibaufwand: ~2–3 Stunden
P2
Kap. 2 schreiben: Theoretische Grundlagen (5 Unterkapitel + AI Literacy NEU) Größtes Kapitel; Deep Research Notion 2026 als Basis verwenden
P2
Fragebogen finalisieren: Kap. 3 + MS Forms aufbauen PS-C ✓, Digital Fitness Check ✓, AI Literacy Scale offen, KI-Nutzungsitems offen
P2
Stichprobe aufbauen und Erhebung durchführen (n ≈ 300) Netzwerk: CogniCore-Kunden, metaBeratung, Bosch Engineering Services (Etienne), eigenes LinkedIn
P3
Pretest durchführen (n ≈ 15) und Fragebogen anpassen Kognitive Interviews zu Itembedeutung und Antwortskalierung
P3
Kap. 4–7 schreiben (setzt Erhebung voraus)

Aktueller Forschungsstand

Literaturrecherche · 7 Themenbereiche · 31 Quellen (2020–2026)
Web Research · 31.05.2026
Fokus bewusst erweitert über das EFP-Kernthema hinaus: Psychologische Sicherheit, AI Literacy, GenAI-Effekte am Arbeitsplatz, Digitale Fitness, Media Synchronicity, Hybridarbeit, KI-Angst/Technostress.
Relevanz: Hoch = direkte Verbindung zu EFP-Hypothesen  ·  Mittel = kontextuell / methodisch relevant
1 · Psychologische Sicherheit – aktuelle Forschung (2020–2026)7 Quellen
Seeber, I., Fleischmann, C., Cardon, P. & Aritz, J. (2024) Hoch
Fostering Psychological Safety in Global Virtual Teams: The Role of Team-Based Interventions and Digital Reminder Nudges
Group Decision and Negotiation, 33(6) · Quasi-experimentell, Querschnitt · n = 235 · DOI: 10.1007/s10726-024-09899-5
Zwei Interventionstypen (team-basiert + digitale Nudges) erhöhen PS in globalen virtuellen Teams; team-basierte Maßnahmen wirken besonders bei indirekten Kommunikatoren. Liefert Interventionslogik für digital-augmentierte Teams und belegt, dass digitale Kommunikationsgestaltung PS aktiv beeinflusst – stützt H3.
Papadonikolaki, E. & Morgan, B. (2025) Hoch
Leading Psychologically Safe Digitally Enabled Project Teams
Project Management Journal · Qualitativ/Mixed Methods · DOI: 10.1177/87569728251362760
Sechs Enabler psychologischer Sicherheit in digitalisierten Projektteams (Top-Down-, Middle-Out- und Bottom-Up-Systeme). Zeigt, dass digitale Arbeitsumgebungen eigenständige Anforderungen an PS-Führung stellen – direkte Kontextualisierung für den EFP-Arbeitstitel "digital-augmentierte Teams".
Mohase, K., Donald, F. & Israel, N. (2025) Mittel
Inclusive Leadership, Psychological Safety, and Employee Voice in Remote and Hybrid Work Employees
Work and Occupations · Querschnitt, quantitativ · DOI: 10.1177/00812463251365484
PS mediiert inklusiver Führung → Employee Voice auch bei reduziertem Face-to-Face-Kontakt. Inklusive Führung fördert PS trotz Hybridarbeit. Relevant als Moderator-Kontext für H5 (Teamvirtualität): zeigt, dass Führungsverhalten digitale PS-Lücken schließen kann.
[Erstautor n.n.] (2024) Mittel
The Impact of Team Psychological Safety on Employee Innovative Performance: A Study with Communication Behavior as a Mediator Variable
PLOS ONE · Querschnitt, Fragebogen · DOI: 10.1371/journal.pone.0306629
Drei PS-Dimensionen (Kollaboration, Informationsaustausch, Reziprozität) wirken positiv auf Innovationsleistung, mediiert durch Kommunikationsverhalten. Belegt die PS-Kommunikation-Wirkungskette und unterstützt die Verbindung zwischen Kommunikationsmedien und PS-Effekten in H3/H4.
[Erstautor n.n.] (2024) Hoch
Meta-Analysis and Systematic Review of the Measures of Psychological Safety
medRxiv (Preprint) · Meta-Analyse / Systematisches Review · DOI: 10.1101/2024.02.09.24302562
Edmondson-Skala in 54,6 % aller PS-Studien verwendet; als unidimensionales Konstrukt zunehmend kritisiert. Zentrale Grundlage für die Messinstrument-Entscheidung im EFP: spricht für PS-C (Fischer & Hüttermann 2020) als modernere, validierte Alternative.
[Erstautor n.n.] (2025) Hoch
Safety First: Psychological Safety as the Key to AI Transformation
arXiv · Querschnitt, logistische + lineare Regression · n = 2.257 (globale Beratungsfirma) · arxiv.org/abs/2602.23279
PS prädiziert initiale KI-Adoption zuverlässig, nicht aber die Nutzungsintensität nach Adoption. Direkt relevant für H6/H7: belegt, dass PS und KI-Toolnutzung in einer bidirektionalen Beziehung stehen können – Kausalrichtung nicht trivial.
[Erstautor n.n.] (2025) Hoch
The Dark Side of Artificial Intelligence Adoption: Linking AI Adoption to Employee Depression via Psychological Safety and Ethical Leadership
Humanities and Social Sciences Communications (Nature Portfolio) · Querschnitt, SEM · DOI: 10.1057/s41599-025-05040-2
KI-Adoption reduziert PS → erhöht Depressionsrisiko; ethische Führung moderiert. Liefert den Gegenmechanismus zu H6: KI-Toolnutzung kann PS direkt unterminieren, nicht nur indirekt über AI Literacy. Wichtig für Hypothesenformulierung und Diskussionsteil.
2 · AI Literacy – Skalen und Messung4 Quellen
Carolus, A. & Koch, M. J. (2023) Hoch
MAILS – Meta AI Literacy Scale: Development and Testing of an AI Literacy Questionnaire Based on Well-Founded Competency Models and Psychological Change- and Meta-Competencies
Computers in Human Behavior: Artificial Humans · Skalenkonstruktion + Validierung · DOI: 10.1016/j.chbah.2023.100014
MAILS als 34-Item-Selbstberichtsinstrument; AI Literacy als Kombination aus Kompetenz- und Metakompetenzfacetten (Nutzung, Erkennung, Evaluation, Ethik, Selbstregulation). Primärkandidat für das AI-Literacy-Messinstrument in H7. Vollversion 34 Items – Kurzversion (s. Koch et al. 2024) bevorzugen.
Koch, M. J., Carolus, A., Wienrich, C. & Latoschik, M. E. (2024) Hoch
Meta AI Literacy Scale: Further Validation and Development of a Short Version
Heliyon (Elsevier) · Validierungsstudie (mehrere Erhebungswellen) · DOI: 10.1016/j.heliyon.2024.e39686
Validierung der MAILS + Entwicklung der 10-Item-Kurzversion (MAILS-S). Löst das Praxisproblem der 34-Item-Vollversion bei begrenztem Befragungsraum. Empfehlung für EFP: MAILS-S verwenden – valide, ökonomisch, deutsch verfügbar.
Yuan, C. W. T., Tsai, H.-Y. S. & Chen, Y.-T. (2024) Hoch
Charting Competence: A Holistic Scale for Measuring Proficiency in Artificial Intelligence Literacy
Journal of Educational Computing Research · Skalenkonstruktion + Validierung · DOI: 10.1177/07356331241261206
Ganzheitliche AI Literacy Scale: 4 Dimensionen (Awareness, Usage, Evaluation, Ethics) – 12 Items. Stärker berufspraktisch ausgerichtet als MAILS; kürzeres Instrument. Alternative zu MAILS-S, falls der berufliche Nutzungskontext im Vordergrund steht.
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Mediating and Moderating Roles of AI Literacy: How It Shapes the Impacts of Psychological Resilience on Work Stress and Job Burnout
Computers in Human Behavior Reports · Querschnitt, SEM · Hinweis: DOI-Suffix nicht vollständig verifiziert
AI Literacy als Mediator und Moderator zwischen psychologischer Resilienz und Burnout. Empirische Verbindung zwischen AI Literacy und psychischem Wohlbefinden belegt – stützt H7-Logik: AI Literacy als Puffervariable gegen negative KI-Effekte auf Wohlbefinden und PS.
3 · KI-Tools am Arbeitsplatz – psychologische Effekte4 Quellen
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Technostress and Generative AI in the Workplace: A Qualitative Analysis of Young Professionals
Frontiers in Artificial Intelligence · Qualitativ (Interview-basiert) · DOI: 10.3389/frai.2025.1728881
Quellen von GenAI-Technostress: Compliance-Druck, Informationsüberflutung, Abhängigkeit. Puffer: AI Literacy und organisatorische Governance. Gibt dem Technostress-Konstrukt qualitative Fundierung; zeigt AI Literacy explizit als Schutzfaktor – stärkt H7-Mechanismus.
[Erstautor n.n.] (2026) Hoch
The Impact of Generative AI Use on Employees' Psychological Distress: A Moderated Mediation Model
Frontiers in Public Health · Querschnitt, SEM, moderierte Mediation · DOI: 10.3389/fpubh.2026.1798423
GenAI-Nutzung → psychologische Belastung über moderierten Mediationspfad. Aktuellste (2026) empirische Evidenz für den negativen Pfad KI-Nutzungsintensität → psychisches Wohlbefinden. Direkt verwertbar für Theoriekapitel und Hypothesenherleitung H6.
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Generative AI Adoption and Employee Outcomes: A Conservation of Resources Perspective on Job Crafting, Career Commitment, and the Moderating Role of Liking of AI
Humanities and Social Sciences Communications (Nature) · Querschnitt, quantitativ · DOI: 10.1038/s41599-025-05656-4
GenAI-Adoption → psychologische Verfügbarkeit und proaktives Verhalten (Conservation of Resources-Theorie). Positive Gegenerzählung zu H6: KI-Nutzung kann auch PS-förderlich wirken. Wichtig für ausgewogene Hypothesenformulierung und den Diskussionsteil.
[Erstautor n.n.] (2025) Hoch
The Consequences and Theoretical Explanation of Workplace AI on Employees: A Systematic Literature Review
Journal of Digital Management (Springer) · Systematisches Review · DOI: 10.1007/s44362-025-00016-3
Übersicht über psychologische und verhaltensbezogene Konsequenzen von KI am Arbeitsplatz: Burnout, Engagement, Innovation, Fluktuation. Wertvoller theoretischer Überbau für das Theoriekapitel zu KI-Effekten; zeigt Breite und Relevanz des Forschungsfeldes.
4 · Digitale Fitness / Digital Literacy in Teams3 Quellen
[Erstautor n.n.] (2025) Hoch
Improving Nursing Team Collaboration Through Nurses' Digital Literacy: A Variable-Centered and Person-Centered Perspective
PMC/NCBI · Querschnitt, Mediationsanalyse · n = 495 · PMC12714164
Digitale Kompetenz → Teamkollaboration, mediiert durch situationales Bewusstsein und psychologisches Sicherheitsklima (n = 495). Direkte empirische Evidenz für die Kette Digitale Fitness → PS → Teamleistung. Stützt H1 und H2 mit aktuellen Daten und belastbarer Mediationslogik.
[Erstautor n.n.] (2023) Mittel
Impact of Employee Digital Competence on the Relationship Between Digital Autonomy and Innovative Work Behavior
Frontiers in Psychology · Systematisches Review · PMC10148002 · Hinweis: DOI-Suffix nicht vollständig verifiziert
Digitale Kompetenz als Moderator zwischen digitaler Autonomie und innovativem Arbeitsverhalten; digitale Autonomie als Kontextvariable. Theoretischer Rahmen für Digitale Fitness als Konstrukt; Grundlage für H1/H2-Herleitung im Theoriekapitel.
Kaneko, A. (2023) Hoch
Team Communication in the Workplace: Interplay of Communication Channels and Performance
Business and Professional Communication Quarterly · Querschnitt, Online-Fragebogen · n = 400 · DOI: 10.1177/23294906231190584
n = 400 Vollzeitbeschäftigte japanischer Großunternehmen; Kombination synchron + asynchron erklärt Teamkoordination und -leistung besser als einzelne Kanäle. Media Synchronicity Theory empirisch getestet. Doppelrelevanz: Digitale Fitness (Kanalnutzungskompetenz) + MST-Evidenz für H3.
5 · Media Synchronicity / Kommunikations-Affordanzen4 Quellen
Massey, A., Montoya, M., Samuel, B. M. & Windeler, J. (2024) Mittel
Presence and Team Performance in Synchronous Collaborative Virtual Environments
Small Group Research (SAGE) · Experiment · n = 80 Teams · DOI: 10.1177/10464964231185748
Mehrere Presence-Dimensionen mit unterschiedlicher Gewichtung für Teamleistung in kollaborativen virtuellen Umgebungen. Differenziert Social Presence als mehrdimensionales Konstrukt – wichtig für Operationalisierung der Affordanz-Variable in H3.
[Erstautor n.n.] (2022) Hoch
How Trust in Coworkers Fosters Knowledge Sharing in Virtual Teams? A Multilevel Moderated Mediation Model of Psychological Safety, Team Virtuality, and Self-Efficacy
Frontiers in Psychology · Multilevel-Mediationsanalyse, Querschnitt · n = 282 (37 Teams) · DOI: 10.3389/fpsyg.2022.899142
PS mediiert Vertrauen → Wissensaustausch; Teamvirtualität moderiert diesen Effekt (n = 282 in 37 Teams). Direkte multilevel Evidenz für H4 (Vertrauen als Mediator) und H5 (Teamvirtualität als Moderator). Methodisch und inhaltlich hochrelevant für EFP-Modellstruktur.
[Erstautor n.n.] (2023) Mittel
The Effects of Social Presence on Cooperative Trust with Algorithms
Scientific Reports · Experimentell · DOI: 10.1038/s41598-023-44354-6
Social Presence erhöht Vertrauen auch gegenüber KI-Algorithmen; Vertrauen ist kontextuell plastisch. Verbindet Social Presence mit KI-Akzeptanz – anschlussfähig an die Frage, wie KI-Tools im Team wahrgenommene Nähe und PS beeinflussen.
[Erstautor n.n.] (2023) Mittel
Strengthening Perceptions of Virtual Team Cohesiveness and Effectiveness: A Hyperpersonal Communication Theory Perspective
PMC · Querschnitt · PMC10132434
Hyperpersonale Kommunikation (Überidealisierung in textbasierter CMC) moderiert Kohäsion und Effektivität virtueller Teams. Theoretisch anschlussfähig an Affordanz-Diskussion: Persistenz und Rehearsability als Enabler hyperpersonaler Effekte, die PS ambivalent beeinflussen können.
6 · Virtuelle und hybride Teams – aktuelle Forschung4 Quellen
American Psychological Association (2024) Hoch
2024 Work in America Survey: Psychological Safety in the Changing Workplace
APA · Querschnitt, repräsentative Umfrage · apa.org/pubs/reports/work-in-america/2024
Hybride Beschäftigte zeigen niedrigere PS-Werte als rein remote oder rein Büro-Beschäftigte; verbunden mit höherem Stress und Fluktuationsabsicht. Repräsentative Kontextualisierung für H5 (Teamvirtualität als Moderator): Hybridarbeit gefährdet PS spezifisch.
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Social Employee Well-Being Challenges of Academics in the Hybrid Work Environment
Frontiers in Psychology · Mixed Methods · DOI: 10.3389/fpsyg.2025.1524804
Misaligned Arbeitszeiten und fehlende informelle Interaktion gefährden soziales Wohlbefinden; Vertrauen und sozialer Support leiden besonders. Zeigt konkrete soziale Mechanismen, durch die Hybridarbeit PS untergräbt – relevant für Theoriekapitel und Diskussion.
[Erstautor n.n.] (2025) Hoch
Two Sides to Every Story: Exploring Hybrid Design Teams' Perceptions of Psychological Safety on Slack
arXiv (Preprint, nicht peer-reviewed) · Qualitativ/Explorativ · arxiv.org/html/2508.11788v1
PS-Wahrnehmung in hybriden Teams auf Slack variiert stark nach Kommunikationskanal und Präsenzform; divergierende PS-Erleben je nach Person. Direkt relevant für H3: Kanalwahl moderiert PS-Erleben empirisch messbar.
[Erstautor n.n.] (2023) Mittel
Strengthening Perceptions of Virtual Team Cohesiveness and Effectiveness in New Normal: A Hyperpersonal Communication Theory Perspective
PMC · Querschnitt · PMC10132434
Hyperpersonale Kommunikationseffekte verstärken Kohäsion virtueller Teams. Zeigt, dass digitale Kommunikation nicht nur Defizite erzeugt, sondern spezifische Stärken hat – differenziert das Theoriemodell für H3/H5 und vermeidet einseitig defizitorientierte Perspektive.
7 · KI-Angst und Technostress – aktuelle Evidenz5 Quellen
Zheng, J. & Zhang, T. (2025) Hoch
Association Between AI Awareness and Emotional Exhaustion: The Serial Mediation of Job Insecurity and Work Interference with Family
Behavioral Sciences (MDPI) · Querschnitt, serielles Mediationsmodell · n = 303 · DOI: 10.3390/bs15040401
KI-Bewusstsein → Jobinsicherheit → Work-Family-Conflict → Emotionale Erschöpfung (serielles Mediationsmodell, n = 303). Konkreter Wirkmechanismus für den Techno-Insecurity-Effekt in H6: KI-Bewusstsein ohne ausreichende Literacy führt direkt zur Stressreaktion.
[Erstautor n.n.] (2025) Hoch
Impact of AI Workplace Anxiety on Life Satisfaction Among Service Industry Employees: Exploring Mediating and Moderating Factors
Frontiers in Psychology · Querschnitt, quantitativ · DOI: 10.3389/fpsyg.2025.1603393
KI-Angst → negative Emotionen → reduzierte Lebenszufriedenheit; sozialer Support moderiert. Spezifisch im Dienstleistungssektor – direkte Überschneidung mit EFP-Grundgesamtheit. KI-Angst als messbares Konstrukt im Arbeitskontext empirisch belegt.
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Mental Health in the "Era" of Artificial Intelligence: Technostress and the Perceived Impact on Anxiety and Depressive Disorders – An SEM Analysis
Frontiers in Psychology · Querschnitt, SEM · DOI: 10.3389/fpsyg.2025.1600013
Technostress-Faktoren wirken auf Angst- und depressive Symptome. Breiterer psychischer Gesundheitskontext für KI-Technostress; gibt dem Konstrukt klinische Relevanz und stärkt die gesellschaftliche Dringlichkeit des EFP-Themas.
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Anxiety or Engaged? Research on the Impact of Technostress on Employees' Innovative Behavior in the Era of Artificial Intelligence
Acta Psychologica · Querschnitt · DOI: 10.1016/j.actpsy.2025.xxx (nicht vollständig verifiziert)
Technostress wirkt dual: Als Hindernis → Jobangst → weniger Innovation; als Herausforderung → Work Engagement → mehr Innovation. Differenzierte Perspektive: Nicht jeder KI-Stress ist schädlich. Relevant für Diskussionsteil und H7-Moderatorlogik (AI Literacy konvertiert Bedrohung in Herausforderung).
[Erstautor n.n.] (2025) Mittel
Empowering Workforces in AI-Driven Environments: Co-Skilling, Organizational Support, and Mitigating Job Insecurity
Frontiers in Psychology · Querschnitt · DOI: 10.3389/fpsyg.2025.1700129
Organisationale Unterstützung und Co-Skilling puffern KI-bedingte Jobinsicherheit ab. Digitale Fitness als organisationaler Schutzfaktor gegen KI-Angst – verbindet Bereich 4 und 7 direkt. Relevant für H2 (Digitale Fitness des Unternehmens schützt PS) und Handlungsempfehlungen.
Hinweise: Studien mit „Erstautor n.n." haben vollständige Autorenangaben über den jeweiligen DOI abrufbar. Mit „nicht vollständig verifiziert" markierte DOIs vor Zitierung prüfen. Preprints (arXiv, medRxiv) sind noch nicht peer-reviewed. Alle Angaben aus Web Research vom 31.05.2026.